Juni 2017 | Gestaltungstechnik

Eine Ameise für Schade + Sohn

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Man sollte junge Leute nicht unterschätzen, sondern von ihnen lernen und ihre hohe Kreativität nutzen. Getreu diesem Motto hat sich Diplom-Oeconomin Claudia Funke, Marketingspezialistin von Schade + Sohn, an die Höhere Berufsfachschule für Gestaltung gewandt.

Selber einst Absolventin des 3-jährigen Ausbildungsgangs, erinnert sie sich noch heute an die Kreativität der angehenden Gestaltungstechnischen Assistenten/innen (GTA). Zusammen mit Ralf Blaschke, Diplom-Designer und Lehrer für Gestaltung am Berufskolleg am Haspel, fand sich schnell eine Klasse die an dem berufsorientierten Praxisprojekt mit dem alteingesessenen Baustoffhändler Schade + Sohn teilnahm.

Die Aufgabe bestand darin, in Kleingruppen – so genannten Agenturen – ein Firmenmaskottchen in Form einer Ameise zu entwickeln und gestalterisch umzusetzen. Im Oktober 2016 startete der klasseninterne Wettbewerb mit einem klassischen Briefing auf dessen Grundlage die Schüler ihre skizzenhaften Konzeptvorstellungen, detaillierten Reinzeichnungen und abschließenden Präsentationen vornahmen.

Letztendlich waren am 25. April 2017, bei dem Abschlusstreffen mit Bekanntgabe des Gewinners in der Unterbarmer Schade + Sohn-Filiale, noch zwei Agenturen im Rennen, von denen sich der Entwurf von Ramona Berg und Florian Eich gegen die vierfache Mädelspower der Klassenkameradinnen Anja Halbach, Antonia Häckel,  Julia Litzcke und Diana Bagreev durchsetzen konnte. Die freundliche blaue Ameise des "Duos" überzeugte den zufriedenen Lehrer und das Jury-Team von Schade + Sohn.

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„Möglicherweise taucht die noch namenlose Ameise zukünftig auch in unserer Kommunikation auf.“ so Christian Gadder, älterer der beiden Junior-Chefs. "Aber dann brauchen wir natürlich noch einen passenden Namen.“ lacht er und freut sich auf die Namenssuche.

Das Projekt gab den jungen Gestaltern die Möglichkeit, schon früh Theorie und Praxis zu­sammenzubringen, indem an einer realen Aufgabe gearbeitet wurde. Dies trainierte den Umgang mit Kunden, das eigene Zeit- und Projektmanage­ment, die Zusammenarbeit mit „Kollegen“ und die eigene Präsentationstechnik.

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