Ausflug der BFEU zur DASA

Am 14.11.2017 besuchte die BFEU die Deutsche Arbeitsschutzausstellung in Dortmund. Wir erreichten das Ziel um ca. 10:10 Uhr. Vor dem Eingang verabredeten wir mit den Lehrern, dass wir uns um 12:15 Uhr wieder vor dem Ausgang treffen würden. Nachdem wir den Eintritt von 2 Euro pro Person bezahlt hatten, bekam jeder ein Arbeitsheft für die Rallye durch die Arbeitswelt. Wir teilten uns in Zweier- und Dreiergruppen auf und schauten uns im Hause um. Meine Gruppe folgte der Ausstellung in der Reihenfolge des Heftes und bearbeitete es während des Rundganges. Wir konnten uns ausführlich über die Entwicklung verschiedener Berufsbilder und über notwendige Arbeitsschutzmaßnahmen informieren. Es wurden viele Berufe dargestellt, allerdings interessierten mich ein paar Berufe besonders. An erster Stelle stand für mich die Flugabteilung. Mithilfe einer Flugsimulation zeigte uns ein Mitarbeiter etwas genauer, was für ein Gefühl es sein muss, als Pilot eine Maschine zu fliegen, es war fantastisch. Anschließend gingen wir zum Fluglotsen und beschäftigten uns intensiver mit dem Flugverkehrssystem. Nah bei der Flugabteilung lag die Abteilung für beruflich bedingte Zwangshaltungen. Dies wurde in der Ausstellung eindrucksvoll verdeutlicht. In einem als Büro gestalteten Raum befand sich ein weißer, innen menschenförmig ausgehöhlter Block. Ich zwängte mich hinein und nahm automatisch eine aufrechte Sitzhaltung an. Auch die Pflegeabteilung gefiel mir sehr. Uns wurde eine Puppe im Pflegebett gezeigt. Es ging um die richtige Körperhaltung. Bevor der Pfleger dem Patienten das Essen anreichen kann, muss er das Pflegebett in die richtige Position bringen, damit der Patient sich beim Essen nicht verschlucken kann. Zum Schluss trafen wir uns alle vor dem Ausgang und fuhren zum Dortmunder Hauptbahnhof, um den Weg zurück nach Wuppertal anzutreten. Alles in allem war es ein informativer Ausflug und wir hatten alle einen anschaulichen Einblick in viele Einrichtungen, was für die meisten von uns hilfreich bei der Berufswahl sein kann. (Shawn)

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(Fotos: Herr Lazaridis)

 

 

 

Filigrane Konstruktionen in der Elektrowerkstatt der BFEU

Löten fordert eine ruhige Hand und viel Konzentration. Beides erproben Schüler der BFEU unter der Anleitung von Herrn Lazaridis in der Elektrowerkstatt mit viel Geschick und beachtlichen Ergebnissen.

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Die Berufsfachschule 1 Elektrotechnik stellt sich vor: Upcycling statt Ex und Hopp

Im August startete die neue BFEU mit 20 Schülern und guten Vorsätzen in das Schuljahr 2017/18. „Wir können was und wir tun was!“ ist das Motto. Um den Praxisanteil in der Metallwerkstatt alltagsrelevant zu gestalten, bauten die Schüler unter fachkundiger Leitung von Herrn Arendt eine Fahrradwerkstatt auf. Hier werden alte, nicht mehr fahrtüchtige Fahrräder wieder in Schuss gebracht. Gleichzeitig lernen die Schüler Grundlagen der Zweiradwartung kennen und setzen sich bewusst mit Fragen der Mobilität und Nachhaltigkeit auseinander.

In der Elektrowerkstatt steht die fachlich und handwerklich kompetente Arbeit in konzentrierter aber entspannter Atmosphäre im Vordergrund. Löten, abisolieren, biegen, verdrahten gehören ebenso wie Material- und Werkzeugkunde sowie theoretische Grundlagen der Elektrotechnik zum Ausbildungsprogramm.

Anschauliche Berufsorientierung ist ein weiteres zentrales Anliegen, deshalb besucht die Klasse möglichst viele Ausbildungsstätten. Neben dem Signalwerk der DB und der Schmiedewerkstatt an der Müngstener Brücke stehen in diesem Halbjahr noch Besuche bei Knipex und bei der DASA auf dem Plan.

Vieles ist angestoßen, manches zeigt schon Früchte und einiges ist noch zu tun, packen wir es an!

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Das Werkstattprojekt der BFEU kommt ins Rollen

Wuppertal im Oktober. Erst wenige Wochen ist es her, dass die Metallwerkstattgruppe der BFEU unter der Leitung von Herrn Arendt den Keller in der Ritterstraße aufgeräumt und zu einer kleinen Fahrradwerkstatt umgebaut hat. Viele alte Fahrräder und Fahrradteile wurden gesichtet, fragmentiert, gesammelt, gereinigt, entrostet, poliert und neu kombiniert. Altes strahlt in neuem Glanz und so mancher Schatz verbirgt sich unter Spinnenweben und Staubmäusen. Unser Highlight –das Vintage-Rad der Traditionsmarke Victoria im sportlichen Rot-  runderneuert und sofort fahrbereit.

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Besuch der BFEU in der Eventschmiede an der Müngstener Brücke

Am Donnerstag, den 10.10.2017 besuchte die Klasse BFEU die Eventschmiede in Solingen. Wir trafen uns alle in der Schule und gingen gemeinsam mit Herrn Arendt und Herrn Lazaridis um 9.15 Uhr los und erreichten das Ziel um ca. 10:00 Uhr. Nachdem wir den Schmied in der Werkstatt gefunden hatten, stellte er sich vor, erzählte etwas von sich und gab uns viele Informationen über die Werkstatt. Früher habe die Werkstatt auch Schwerter und Ringe hergestellt, heute gehe es vielfach um Restauration und Reparatur. Die Werkstatt bekäme z.B. Metallgegenstände aus Schulen und Amtsgerichten, die sie entschichten, entrosten und später neu lackieren würden. Nach einer Sichtung der alten Metallgegenstände tausche man nicht mehr verwendbare Verbindungsstücke gegen neue aus. Der Schmied zeigte der Klasse Metallwerkzeuge wie Zangen, Hämmer und Nägel, die der Betrieb selbst herstellt. Alle Metallwerkzeuge gibt es in unterschiedlichen Größen. Nach der Betriebsvorstellung zeigte der Schmied mithilfe eines Mitarbeiters, wie man Nägel fertigt. Er klärte darüber auf, dass es zwei Methoden gäbe, Metall zu erhitzen. Bei der ersten Möglichkeit erhitze man das Eisen im offenen Feuer auf 2000 Grad, bei der zweiten würde das Metall in einem Ofen auf bis zu 1100 Grad erhitzt. Er erwähnte, dass bei der ersten Möglichkeit mehr Platz zur Verfügung stehe, da  es im Ofen eng sei. Nach der Erklärung wurde ein Metallstück im offenen Feuer solange erhitzt, bis es rot glühend war und auf den Amboss gelegt. Um es zu verschlanken, wurde es mit einem Hammer solange bearbeitet, bis es durch eine im Amboss befindliche Öffnung passte. Anschließend wurde es passend abgelängt und dann durch die Öffnung gehämmert, so dass der Kopf des Nagels eine runde Form bekam. Zum Schluss wurde dem Nagelkopf das Logo der Eventschmiede aufgeprägt. Der Schmied erklärte uns, dass jedes Werkzeug, dass in der Schmiede gefertigt wird, diesen Prägestempel trägt. Nach der Fertigstellung des ersten Nagels schmiedete der Schmied auf gleiche Weise noch einen größeren Nagel. Beide Nägel durften wir zum Schluss als Erinnerung an unseren Ausflug mitnehmen. Nachdem wir uns die Müngstener Brücke angesehen hatten, gingen wir zurück zum Bahnhof. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Klasse durch diese Exkursion viel über das Thema Metallverarbeitung gelernt hat. (Shawn und Samed, Schüler der BFEU)

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BFEU bekommt Starthilfe von der Utopiastadt

 

Am 12.09.17 besuchte die Metallwerkstattgruppe der BFEU mit Herrn Arendt und Herrn Brüggemann die Utopiastadt am Mirker Bahnhof. Herr Bonaffini und Herr Freitag, ehrenamtliche Mitarbeiter der Fahrradwerkstatt und Mitgestalter der Utopien, empfingen die Gruppe herzlich. Bei einer Führung durch das Gebäude erläuterten sie die unterschiedlichen Projekte zur Quartiersentwicklung. Besonders der Fahrradwerkstatt galt das Interesse der Gruppe. Hier konnte sie Anregungen und Ideen zum Aufbau der eigenen Werkstatt am Haspel sammeln und bekam als Gastgeschenkt ein Starterkid mit auf den Weg. Zum Schluss durften wir Schüler uns einige reparaturbedürftige Fahrräder aussuchen und mit zurück zur Ritterstraße nehmen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung bei den Verantwortlichen der Utopiastadt. Nun kann die Projektarbeit beginnen!

 

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Berufsfachschule BFS 1
Elektrotechnik


Aufgaben und Ziele:

In der Berufsfachschule werden berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im jeweiligen Fachbereich vermittelt. Gleichzeitig bietet sie eine gute Vorbereitung auf weiterführende Bildungsgänge.
Mit dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 kann man in einem Jahr den Hauptschulabschluss nach Klasse erreichen.
Betriebspraktika, die von der Schule begleitet werden, helfen den Schülerinnen und Schülern, ihre Erwartungen an die Berufswelt realistisch einzuschätzen.


Unterrichtsfächer:


Berufsbezogener Lernbereich

• Fächer des jeweiligen Fachbereichs in Praxis und Theorie
• Mathematik
• Englisch
• Wirtschafts- und Betriebslehre

Berufsübergreifender Bereich

• Deutsch/Kommunikation
• Religionslehre
• Sport/Gesundheitsförderung
• Politik/Gesellschaftslehre

Differenzierungsbereich

• Datenverarbeitung

Wenn Sie weitere Fragen haben, bietet das Berufskolleg am Haspel beratende Gespräche an. Vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin!

 

 


Dauer:

1 Jahr


Zugangsvoraussetzung:

Aufgenommen wird, wer die Vollzeitschulpflicht erfüllt und den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erworben hat.


Ziel:

Berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im jeweiligen Fachbereich und der Hauptschulabschluss nach Klasse 10.


Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgen im Februar jeden Jahres, in der Regel über Schüler-Online. Bei der Anmeldung muss man sich für einen Fachbereich entscheiden. Zusätzlich findet ein Aufnahme-/Beratungsgespräch statt.


Für die Anmeldung benötigte Unterlagen:

• unterschriebenes Anmeldeformular
• aktuelles Zeugnis (beglaubigte Kopie)
• tabellarischer Lebenslauf
• aktuelles Lichtbild
• Personalausweis oder Reisepass